Jul 27 2014

Besondere Geburtstagsfeier zu Ehren von Paul Gillet

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Am 24. Juli 1914 wurde Paul Gillet, der Namensgeber der Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben geboren. Ihm zu Ehren feierte die Schulgemeinschaft in Anwesenheit seiner Tochter Marliese und seines Schwiegersohns Hans-Georg Hasslinger eine rauschende Geburtstagsparty, die idealerweise mit dem Schuljahresende und den Präsentationen am Ende von Projekttagen zusammenfiel.

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Zunächst wurde ein Banner an der Fassade enthüllt, das als „Geburtstagsgruß“ von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern unterzeichnet worden war.

birthday14_cDanach begann ein unvergessliches Event auf dem Pausenhof, das ein bei den Jugendlichen äußerst beliebter Rundfunksender der Region gestaltete. Bereits im Vorfeld wurden die Nachbarn der Schule um Verständnis für die etwas lautere Situation gebeten und Paul Gillet hätte sicherlich seine Freude an der Ausgelassenheit der Schülerinnen und Schülern gehabt. Besondere Begeisterung löste der DJ aus, als er Lehrerinnen und Lehrer einschließlich Schulleiter Bertram Steinbacher animierte auf der Bühne zu aktuellen Hits zu rocken.

Unzählige „Selfies“ einschließlich Autogrammstunde des DJ’s dokumentieren ein Ereignis, das in einem Schülerleben wohl einmalig sein dürfte.

 

 

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Jul 25 2014

166 glückliche Gesichter

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Am vergangenen Donnerstag überreichten Schulleiter Bertram Steinbacher und die Klassenleiter Matthias Decker (9a, stellv. für Michael Beier), Markus Berg (9b), Ralf Bechtold (10b), Annette Wallner (10c), Michael Weisbrod (10d), Helena Ernst (10e) und Elke Klug (10f) den 166 Absolventinnen und Absolventen der Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben ihre Abschlusszeugnisse.

38 wurden mit der Berufsreife entlassen und 128 erreichten in diesem Jahr die Mittlere Reife. Steinbacher konnte neben den Mitgliedern des rheinland-pfälzischen Landtages Frau Christine Schneider und Herrn Wolfgang Schwarz auch die ehemalige Schulleiterin Rita Heil und Frau Marliese Hasslinger, geb. Gillet, als Ehrengäste begrüßen. Er dankte in seiner Rede der Pfarrerin Judith Geib für das Überlassen der evangelischen Kirche für den ökumenischen Abschlussgottesdienst, der vor der Abschlussfeier stattfand und von Sylvia Beck stimmungsvoll mit einem Großteil der Abgänger gestaltet worden war. Sein Dank galt gleichermaßen dem Engagement der übrigen Schulleitungsmitglieder, dem Lehrerkollegium, besonders den Klassenleiterinnen und Klassenleitern, der Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Frau Sabine Döringer, dem Personal der Schule und vor allem den Eltern für die gute Zusammenarbeit der zurückliegenden Jahre. Hierbei hob er das Engagement von SEB-Mitglied Christian Weiller und dem Vorsitzenden des Schulelternbeirates Peter Vollering hervor, die er nach Vollerings Grußwort mit einem Präsent nach 4 bzw. 6 Jahren aus dem Amt verabschiedete.

Steinbacher verglich den Erfolg der deutschen Weltmeistermannschaft mit dem, was das Leben für Ansprüche stellt, aber auch lohnende Ziele für die Absolventinnen und Absolventen bereithält, wenn man sich anstrengt. Der Abschluss sei nur der erste Schritt ins Leben, das erste erreichte Ziel. Besonders gut haben dieses Ziel in diesem Jahr diejenigen erreicht, die gesondert mit Preisen geehrt werden konnten. Dies waren die Jahrgangsbesten Simone Wenz (10e) mit einem Schnitt von 1,0 und Carla Wolf (10c) mit einem Schnitt von 1,07. Außerdem ehrte er gemeinsam mit Konrektor Costa Bauer Nico Hauck (9a), Annabel Serr und Annika Weintz (beide 9b), Bernd Sniatecki (10b), Vlada Kuimova (10d) und Markus Heymanns (10f) als Klassenbeste und für besondere Leistungen in einzelnen Bereichen Marcel Christmann (9a, Sport), Pascal Burkhardt (9b, Kunst), Bernd Sniatecki (10b, Gesellschaftswissenschaften), Sarah Jäger (10e, Englisch) und Markus Heymanns (10f, Naturwissenschaften).

Umrahmt wurde der Abend durch zahlreiche Beiträge der einzelnen Klassen, der Schulband unter Leitung von Andreas Bentin, der Gruppe Darstellendes Spiel 8 mit ihrer Lehrerin Dagmar Tischmacher, einem Posaunensolo von Sonja Schlosser (10f) und am Ende sangen alle mit Schulleiter Steinbacher das Abschlusslied. Durch den Abend führten Amelie Zufall und Laura Hans, beide 10f. Ein besonderes Highlight stellte die Abschlussrede von Michaela Wiß und Michelle Bendel, beide 10e dar, in der sie auf die vergangenen Schuljahre zurückblickten und sich für die gute Vorbereitung auf weiterführende Schulen oder auf das Berufsleben bei allen Beteiligten herzlich bedankten. Die 166 Schülerinnen und Schüler begeben sich nun auf einen neuen Weg, so wie sie es sich im Gottesdienst zum Auftakt der Feierlichkeiten mit Gottes Begleitung erwünscht hatten.

Jul 23 2014

Großes Sommerkonzert zum Jubiläum

Mit einem bunten Blumenstrauß an unterschiedlichsten Darbietungen bereitete die Musikabteilung der Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben am Donnerstag (10.07.2014) dem teilweise frenetisch applaudierenden Publikum einen unvergesslichen Abend. Die Bläserklassen sind die Basis des musikalisch-pädagogischen Aushängeschilds und es ist beachtlich, zu welchen Leistungen diese unter der fachkundigen Anleitung von Petra Pfirrmann und Matthias Hoffmann geführt werden. „Seit 10 Jahren gibt es die Bläserklassen an der Schule und sie sind ein absolutes Erfolgsmodell!“, so Dietmar Wiedmann, der Leiter der Windband.

Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei: die Schulband, deren Takt am Bass von Andreas Bentin vorgegeben wird, brachte die Besucher mit rockigen Titeln wie „Smoke on the water“ zum Feiern und kurz danach lauschten alle höchst gespannt den `Früchtchen´, einem Chor der Orientierungsstufe. Für Gänsehaut und erhöhte Herzfrequenz sorgten Fabian Arnleiter und Noel Fiedler mit ihrer Mischung aus Percussion und akustischer Gitarre; „My heart beats faster“ wurde zum Selbstläufer. Das „James Bond theme“ der WPF-7-Gruppe hielt die Stimmung hoch, bevor die Windband mit mehreren Klassikern die Erinnerung an rockige Zeiten erwachen ließ. Am Ende traten alle Musiker vereint zu einem `finale furioso´ an und welcher Titel könnte den Abend treffender abschließen als „Pomp and Circumstance“!

„Musiker sind die Architekten des Himmels“ – so fasst Bobby Mc Ferrin ein Phänomen zusammen, das kaum besser für unsere Schule ausgedrückt werden kann: Quer durch die Schulstufen und Abteilungen gibt es Chöre, Musiker der Wahlpflichtgruppen, die Schulband, die Windband, Solisten (Danke an D. Tischmacher und ihr „Boef Stroganoff“) und Duos, die musikalisch beschwingt und professionell angeleitet das erschaffen, was viele wünschen: gemeinsames Wachsen auf hohem Niveau. Bemerkenswert ist das aktive Mitwirken ehemaliger Schüler, die immer wieder gerne die alten Kollegen ihrer Musikgruppen treffen. Das spricht für sich und in besonderem Maße für überaus engagierte Musikpädagogen. Mit einem grandiosen Soloauftritt („Auf Wiedersehn, Herr Doktor“) im Stile einer Chanteuse verabschiedete sich Ursula Schöner in den Ruhestand. Alle hoffen, dass es auch dann noch den einen oder anderen Gastauftritt von einer über die Maßen beliebten, engagierten und geschätzten Kollegin geben wird.

Die mehrfach geforderten Zugaben aus der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula konnten zwar aus Zeitgründen nicht alle bedient werden, jedoch freut man sich bereits jetzt auf das Adventskonzert im Dezember. Alle Termine der Musikabteilung können auf der Homepage (http://www.realschule-edenkoben.de/) nachgelesen werden.

Jul 22 2014

Tag der Freude – Verabschiedung der FOS 12

Als einen solchen Tag bezeichnete Oliver Beisert, Koordinator der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung an der Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben, den vergangenen Freitag, als in einer Feierstunde die 32 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekamen.

Im Beisein der Landtagsabgeordneten Christine Schneider, dem Kreisbeigeordneten Bernd E. Lauerbach, dem Stadtbürgermeister Werner Kastner, der gesamten Schulleitung der Paul-Gillet-Realschule plus, der Vorsitzenden des Fördervereins Sabine Döringer, dem Vorsitzenden des Schulelternbeirats Peter Vollering, Altschulleiter Wolfgang Wünschel, den Familien und Freunden der Schülerinnen und Schüler und etlicher Lehrkräfte überreichten Beisert, Schulleiter Bertram Steinbacher und die beiden Klassenleiter Matthias Wagner (12a) und Thomas Reich (12b) die Zeugnisse. Hierbei wurden Christina Wecker (12a) und Lukas Junker (12b) mit einem Schnitt von 1,2 und 1,3 als jeweils Klassenbeste geehrt.

In seiner Begrüßung verwies Steinbacher zu Recht auf die zunehmende Akzeptanz der FOS als neuer Schulform zur Erlangung der Fachhochschulreife insgesamt im Land und auf den verstärkten Zuspruch des Standortes Edenkoben im Besonderen. Steinbacher führt dies, genau wie Kastner und Beisert in ihren Reden bemerkten, auf die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen, die in der FOS unterrichten, zurück. Kastner hob in diesem Zusammenhang besonders die Rolle von Koordinator Beisert hervor. Alle wünschten natürlich den Absolventinnen und Absolventen Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg, so auch Landtagsabgeordnete Schneider, Kreisbeigeordneter Lauerbach und Schulelternsprecher Vollering.

Die Schülerinnen und Schüler hatten ein kleines Programm mit einem Quiz, einem Film und einer Gesangseinlage von Christina Wecker (12a) zusammengestellt, durch das Tamara Schreiber (12a) und Lukas Junker (12b) charmant führten. Gibt es ein größeres Kompliment an einen Abschlussjahrgang als den von Oliver Beisert, der sagte, dass er von diesem Jahrgang selbst profitiert und gelernt habe und auch die Praktikumsbetriebe aus dem 11. Schuljahr noch immer von diesen jungen Menschen schwärmten? Man kann sich nur seinen Abschlussworten anschließen und allen 32 wünschen, dass sie glücklich werden.

Jul 13 2014

„ Wir hätten nicht gedacht, dass es so schwer ist…“

Als  Abschluss der Unterrichtseinheit:  „Integration – Inklusion? Leben mit körperlichen Einschränkungen“  wagten wir, der Sozialpädagogikkurs der 10. Klasse am Donnerstag, den 10.7.14, sozusagen  einen Selbstversuch, um  uns besser in die Lage eines körperbehinderten Menschen versetzen zu können.  Das Sanitätshaus Strack in Edenkoben stellte uns dafür netterweise sieben Rollstühle kostenlos  zur Verfügung.  Auf dem Weg zum Bahnhof übten wir schon mal,  Straßen im Rollstuhl richtig zu überqueren, Bordsteinkanten zu überwinden und gerade zu fahren trotz abfallender Gehwege!

Frohgemut kamen wir am Bahnhof an, leider fielen an diesem Morgen alle Züge nach Landau aus. Wir mussten den Bus nehmen! Die wirklich sehr hilfsbereite Busfahrerin stellte eine mobile Rampe an die Hintertür des Buses, über die wir in den Bus rollen wollten.  Doch erstens hatten sogar unsere sportlichen Jungs Mühe, die Steigung zu überwinden und zweitens passen in keinen Bus sieben Rollstühle. Vier von uns mussten daher aus dem Rollstuhl aussteigen und ihn zusammenklappen. Wären wir wirklich eine Gruppe von  körperbehinderten Schülern gewesen, wäre unser gemeinsamer Ausflug jetzt schon zu Ende gewesen!

In kleinen Gruppen wollten wir nun in Landau testen, wie man als Rollstuhlfahrer durch die Geschäfte bummelt. Unser Fazit: Wir waren entsetzt! Anders kann man das nicht ausdrücken. Fast jeder 2. Laden in der Marktstraße kann nur über eine oder mehrere Treppen betreten werden! Rampen haben wir in dieser Straße NICHT gesehen! Unsere Mitschüler, die gerade im Rollstuhl saßen, mussten draußen bleiben oder mühevoll über die teilweise sehr hohen Stufen gezerrt werden. In den Geschäften herrschte meist eine unglaubliche Enge, die Waren waren oft bis in die Gänge gestapelt, ein Durchkommen mit dem Rollstuhl – unmöglich!

Zwei ältere Frauen im Rollstuhl trafen wir und wollten nun auch von ihnen hören, welche Erfahrungen sie täglich machen. Sie berichteten, von Zebrasteifen, auf dessen einer Seite die Bordsteinkante abgesenkt ist, auf der anderen Seite nicht!, von zu engen Aufzügen, von Autofahrer, die gerne auf den abgesenkten Bordsteinkanten parken oder den Gehweg  durch ihr Parken ganz blockieren! und, dass es nur ganz wenige Kirchen in Landau gäbe, die als Rollstuhlfahrer, als Rollstuhlfahrerin selbstständig betreten werden können. Wir konnten das eigentlich gar nicht glauben! Heutzutage!  Was wäre, wenn unsere kleine Schwester oder eine gute Freundin so leben müsste?! Zu unserer Fassungslosigkeit mischte sich  immer mehr Ärger über diese Situation, der Rollstuhlfahrer immer wieder ausgesetzt sind!

Wir hatten eher mit  abschätzigen Blicken und mangelnder Hilfsbereitschaft von vorbeieilenden Passanten gerechnet, doch hier erlebten wir fast immer nur Positives. Alle Leute, denen wir von unserem Projekt erzählten, fanden es sehr gut. Eine Verkäuferin eines gerade neu renovierten Ladens in der Marktstraße, die wir auf die fehlende Rampe im Eingangsbereich hinwiesen, wollte ihrer Geschäftsleitung darauf aufmerksam machen.

Es wäre wirklich schön, wenn wir durch unser Projekt dazu beigetragen hätten, die Situation ein  ganz kleines bisschen zu verbessern! Wir können nur allen raten, ob Bürgermeister, Geschäftsführer oder wer auch immer, sich für ein, zwei Stunden in einen Rollstuhl zu setzen und auch einen „Selbstversuch“ zu unternehmen!

Danke nochmal an das Sanitätshaus Strack für ihre großzügige und freundliche Unterstützung!

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