Okt 14 2014

Sally Perel erneut zu Gast

Zum zweiten Mal konnte ein Abschlussjahrgang unserer Schule den Zeitzeugen Sally Perel erleben. Die Schüler/innen waren tief beeindruckt. Der Jude Sally hatte in der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges in einer Schule der Hitlerjugend mitten unter den ausgesuchten Nazis als einer der ihren überlebt. Die in dieser Zeit gewachsene Identifikation mit dem Nationalsozialismus auf der einen Seite, die Identität als Jude auf der anderen Seite schufen eine Schizophrenie, einen Zwiespalt, womit Sally heute noch zu kämpfen hat. Dennoch ist von Verbitterung nichts zu spüren: Sally sieht sich als Botschafter der Freiheit und als Mahner gegen die Leugnung des Holocaust. Er sagt: “So weit mich meine Schuhe tragen, werde ich diese Mission übernehmen.”

Seine lebendige und persönliche, offene gegenwärtige Art fesselte Schülerinnen und Schüler, genauso wie die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer über zwei Stunden. Am Ende seines Vortrages setzte Sally die anwesenden Schüler/innen als Botschafter ein: “Ihr seid jetzt Zeitzeugen. Ihr habt von mir aus erster Hand gehört, wie es gewesen war. Lasst euch nichts vormachen, sondern denkt selbst”. Im Anschluss stellten die Schüler selbst Fragen. So wollte ein Schüler zum Beispiel wissen, wie sich Sally die perfekte Welt vorstelle. In der Antwort kam deutlich die geschichtliche Perspektive vieler heute stattfindender Konflikte zum Vorschein, weil Sally sich auf die Streite und Kämpfe zwischen Israel und den Palästinensern bezog: Die IS heute ist nur verstehbar auf dem Hintergrund der andauernden Diskriminierung der Palästinenser. Er forderte daher als ersten Schritt einen eigenständigen Staat Palästina. “Dann wäre die Welt schon ein großes Stück friedlicher!”

Die Schüler dankten ihm seine Offenheit, indem sie das Buch, dass Sallys Leben als “Hitlerjunge Salomon” beschreibt, signieren ließen und ein kurzes Gespräch genossen.

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Okt 08 2014

Jahresveranstaltung des Fördervereins

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Der Förderverein der Paul-Gillet-Realschule plus möchte Sie herzlich zu seiner Jahresveranstaltung, einem Elternabend am 15.10.2014 um 19:00 Uhr in der Aula des Weinstraßengebäudes einladen.

Im Rahmen der Suchtpräventionstage für die 7. und 8. Klassenstufen ist es Frau Bambauer gelungen vier Referenten zu unterschiedlichen Suchtpräventionsthemen zu gewinnen. Die Kooperationspartner kommen aus der Aidsberatung Landau, der Fachstelle Sucht aus Landau, der Fachstelle Spielsucht aus Speyer sowie aus der Polizeiinspektion Edenkoben.

Sie haben hier die Möglichkeit, drei/vier Suchtpräventionsangebote kennenzulernen. Die Referenten stehen im Anschluss auch für weitere Fragen zur Verfügung.
Anbei haben wir jeweils eine Kurzbeschreibung der Angebote für Sie:

 

Liebe ohne Risiko?! (Aidsberatung Landau)
Wir können dich zwar nicht vor dem Risiko eines Liebeskummers bewahren, aber wir können Dir zeigen, wie Du dich und deinen Partner/in vor HIV und anderen ansteckenden Sexualkrankheiten schützen kannst! In lockerer Atmosphäre wollen wir zusammen besprechen was HIV/AIDS ist, in welchen Situationen ein Risiko besteht sich zu infizieren und welche Schutzmöglichkeiten Mann & Frau haben – damit es zumindest in punkto Gesundheit heißt: „Liebe ohne Risiko!“

 

Dampf statt Rauch? – E-Shisha, Wasserpfeife, Zigaretten & Co (Fachstelle Sucht Landau)
Du hast dir schon einmal die Frage gestellt,
…wer in deinem Jahrgang so alles dampft oder raucht?
…was Rattengift, Putzmittel und Nagellackentferner mit Zigaretten zu tun haben?
…ob das Rauchen der Wasserpfeife tatsächlich harmloser ist als das Rauchen von Zigaretten?
…was der Unterschied zwischen E-Zigarette und E-Shisha ist?
Dir fallen noch weitere Fragen ein? – Dann bist du hier genau richtig!

 

„Klopp Dein Geldspielautomaten doch gleich in die Tonne“ (Fachstelle Spielsucht Speyer)
- oder warum Geldspielautomaten weder glücklich noch reich machen.
Glücksspiele sind ein Spiel, dennoch gibt es einige, für die das Glücksspielen zum Ernst geworden ist. Mit einem Quiz und Experimenten möchte ich der Frage nachgehen, was das Glücksspiel so anziehend macht und warum die Geldspielautomaten eben keine harmlosen „Groschengräber“ mehr sind.

 

Drogen und Alkohol im Straßenverkehr (Jugendbeauftragter der Polizei Edenkoben)
Unter Drogeneinfluss stehende Teilnehmer am Straßenverkehr stellen eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben und Sachwerte der Beteiligten, aber auch von Unbeteiligten dar. Wir werden gemeinsam über die Risiken und Konsequenzen sprechen.

 

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Döringer, Vorsitzende

Okt 07 2014

Freiwilligentag an der Paul-Gillet-Schule

Die Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben hat sich mit mehr als 80 Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligt. Schwerpunkte waren Malerarbeiten in den Fluren und Klassenzimmern sowie Arbeiten an den Grünanlagen und im Pausenhof.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und seitens der Eltern wurde angeregt, dass Renovierungsarbeiten immer wieder anberaumt werden sollten, weil das Lernen in einer gepflegten und ansprechenden Umgebung einfach mehr Spaß macht. Die Schulleitung nahm diesen Hinweis gerne auf und bedankt sich sehr herzlich für das Engagement aller Beteiligten.

Sep 19 2014

Förderverein der Paul-Gillet-Realschule plus Edenkoben

Hiermit ergeht herzliche Einladung an alle Mitglieder des Fördervereins zur Mitgliederversammlung am Dienstag, den 30. September 2014 um 19.30 Uhr im Zeichensaal, Gebäude Luitpoldstraße.
Gruß
Sabine Döringer, Vorsitzende

Sep 11 2014

Luftballonaktion

…auf ihrem Weg zum Horizont!luftballons

Die neuen 5. Klässer durften am Montag zum Start in ihre neue Schule an einem Luftballonwettbewerb teilnehmen. Mehr als 110 Ballons sind in den Himmel über Edenkoben aufgestiegen und an jedem Ballon hing eine handbemalte Postkarte mit der Anschrift der Schule.

 

Nun heißt es erstmal abwarten, ob ein Ballon gefunden wird und der Finder die befestigte Postkarte zurücksendet. Bis zu den Herbstferien werden wir hoffentlich einen Gewinner haben.

 

Wir drücken die Daumen.

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